Wettanbieter mit ecoPayz: Kosten, Boni und Schweizer Bewilligung

Updated Oktober 2026
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20. Oktober 2026 · Stand gegen Gespa und die Geldspielaufsicht der Kantone.

Ineinandergreifende Zahnräder aus Messing in Nahaufnahme, das Licht fällt streifend auf die Zähne und die glänzenden Kanten.
Die ecoPayz-Gebührenübersicht nennt für die Währungsumrechnung 5,00 % in beiden Kontostufen (Classic und Silver); die Registrierung ist kostenlos.

Wer mit ecoPayz einzahlt, trennt das Wettbudget vom Bankkonto. Das klingt bequem, hat aber einen Preis: Das Wallet verrechnet Gebühren für die Währungsumrechnung, für Inaktivität und für verspätete Auszahlungen. In der Schweiz akzeptiert ecoPayz kein Anbieter, der nicht ohnehin schon klare Regeln hat, denn Wetten ohne Verifizierung laufen über Seiten ohne Schweizer Bewilligung. Die zwei Anbieter mit einer Bewilligung, Swisslos Sporttip und Loterie Romande Jouez Sport, lassen sich gar nicht über ecoPayz bespielen, sondern ausschliesslich über eigene Wallets und Schweizer Bankkonten. Wer ecoPayz nutzen will, landet darum fast zwangsläufig bei einem ausländischen Anbieter ohne Schweizer Schutz. Erfahren Sie, was die Wallet kostet, was die Boni taugen und wieso die Schweizer Bewilligung den eigentlichen Unterschied macht.

Was ecoPayz wirklich kostet

ecoPayz ist ein E-Wallet der EcoPayz Georgia LLC, eingetragen in Georgien unter der Firmennummer 406318916, mit Adresse Avtomshenebeli Street Nr. 88 in Kutaisi. Reguliert wird die Firma von der Kutaisi Hualing Free Industrial Zone unter der Lizenznummer 0110/481. Wer ein Konto eröffnet, zahlt dafür nichts. Die Registrierung ist kostenlos.

Eine leere Pferderennbahn mit gepflegter Zielgeraden und Holzzaun, im Hintergrund stehen Berge im Dunst.
Bei ecoPayz werden bei einem Guthaben über 15 € ab dem ersten Jahrestag 15 € pro Jahr berechnet.

Die Kosten entstehen später, und sie stehen klar in der Gebührenübersicht des Anbieters. Die Währungsumrechnung schlägt in beiden Kontostufen, Classic und Silver, mit 5,00 % zu Buche. Wer also Franken einzahlt und das Geld in Euro für ein Wettkonto braucht, gibt bereits bei der Umrechnung jeden zwanzigsten Franken ab, bevor überhaupt ein Tipp abgegeben wurde. Transfers zwischen zwei ecoPayz-Konten kosten den Absender in der Stufe Silver 2,50 %, mindestens aber 0,50 €. Zahlungen von und an Händler, also an Wettanbieter, die ecoPayz akzeptieren, sind kostenlos. Das ist der eine Teil der Rechnung.

Der andere Teil ist die Inaktivität. Liegt das Guthaben ein Jahr ohne Login und ohne Transaktion, wird das gesamte Guthaben bis 15 € als Gebühr einbehalten. Liegt es über 15 €, werden ab dem ersten Jahrestag 15 € pro Jahr abgebucht. Wer das Konto nach längerer Pause wieder nutzen will, zahlt also drauf, ohne gewettet zu haben. Wer das Konto schliesst, kann das Restguthaben bis zu einem Jahr nach Beendigung der Kontobeziehung kostenlos auszahlen lassen. Wer sich später als ein Jahr nach der Schliessung meldet, zahlt 50 € für die Auszahlung. Aus den Nutzungsbedingungen geht das so hervor, und wer eine Auszahlung plant, sollte den Zeitpunkt nicht aus den Augen verlieren.

Boni über ecoPayz: was übrig bleibt und was es kostet

Boni für diesen Zahlungsweg sind selten und an Bedingungen geknüpft. Ausländische Wettanbieter bewerben Einzahlungsboni, Gratiswetten und Quotenboosts auch über ecoPayz, oft mit einem Werbeversprechen und einem Kleingedruckten, das beides relativiert. Drei Punkte entscheiden, ob ein Bonus das Papier wert ist, auf dem er gedruckt steht:

Ein Holzgeländer an einer Treppe in einem Altbau, durch ein Fenster fällt Licht auf die abgetretenen Stufen.
Sporttip-Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks der Swisslos.

Die Mindestquote. Viele Boni verlangen, dass jede Einzelwette im Rollover bei einer Quote von 1,50 oder höher liegt. Wetten unter dieser Quote zählen nicht oder werden vom Umsatz abgezogen. Wer das übersieht, spielt stundenlang und steht am Ende mit demselben Bonusguthaben da wie am Anfang.

Der Umsatzfaktor. Aus einem 100-€-Bonus wird selten ein 100-€-Bonus. Üblich sind Faktoren zwischen 5 und 10, das heisst, der Bonusbetrag muss fünf- bis zehnmal umgesetzt werden, bevor eine Auszahlung möglich ist. Bei 100 € und Faktor 6 müssen 600 € an Wetten platziert werden.

Die Frist. Üblich sind 30, manchmal 90 Tage. Wer den Umsatz in dieser Zeit nicht vollbringt, verliert Bonus und Gewinne.

Ein Bonus, der auf den ersten Blick nach 100 € aussieht, ist nach Mindestquote, Umsatz und Frist oft nur ein Bruchteil davon wert. Boni über ecoPayz unterscheiden sich darin nicht von Boni über anderen Zahlungswegen. Die Wallet selbst legt keinen Bonus drauf, das Werben geschieht beim Anbieter.

In der Schweiz sind Boni eine besondere Frage, weil das Geldspielgesetz hier Grenzen setzt. Gratisguthaben, Freispiele und ähnliche Werbeaktionen brauchen die vorherige Zustimmung der Gespa. Im Jahr 2025 hat die Aufsicht 24 solcher Bewilligungen an die Loterie Romande und 8 an Swisslos erteilt. Boni sind in der Schweiz also nicht grundsätzlich verboten, aber selten. Anbieter ohne Schweizer Bewilligung können beliebig werben, weil keine Schweizer Aufsicht sie daran hindert. Sie unterliegen aber keinem Schweizer Schutz, wenn etwas schiefgeht. Dieser Hinweis gehört zu jedem Bonusversprechen, das nicht aus der Schweiz kommt.

Einzahlung, Auszahlung, Geschwindigkeit: Was ecoPayz leistet und wo es klemmt

Bei einem Anbieter, der ecoPayz akzeptiert, sieht der Ablauf ähnlich aus wie bei jeder Wallet: Einzahlung im Wettkonto auf «ecoPayz» klicken, Betrag eingeben, Login beim Wallet, Bestätigung. Üblich ist, dass die Buchung sofort auf dem Wettkonto erscheint. Mindest- und Höchstbeträge setzt der Anbieter, nicht die Wallet. Üblich sind 10 € bis 5’000 € pro Transaktion. Bei der Auszahlung wählen Gewinner ecoPayz als Auszahlungsmethode, und der Betrag wird auf das Wallet-Konto transferiert. Auch das geht meistens innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden.

Die Geschwindigkeit hängt weniger an ecoPayz als am Wettanbieter. Manche Anbieter zahlen innerhalb von 12 Stunden, andere brauchen 1 bis 3 Werktage. Bei ausländischen Anbietern ohne Schweizer Bewilligung gibt es keine Schweizer Aufsicht, die eine rasche Auszahlung erzwingen könnte. Die Wallet selbst verarbeitet eingehende Beträge schnell, blockiert aber bei Verdachtsfällen. Lange Verzögerungen sind dann eher ein Zeichen für eine Prüfung beim Anbieter als bei ecoPayz.

Bei Schweizer Anbietern sieht die Sache grundsätzlich anders aus. ecoPayz wird weder von Swisslos noch von der Loterie Romande für Ein- oder Auszahlungen akzeptiert. Beide Organisatoren lassen sich über ihre eigenen Wallets bespielen. Swisslos akzeptiert zum Aufladen des Spielkontos PostFinance Pay, bei dem die Transaktion direkt in der PostFinance App bestätigt wird. Gewinne werden ausschliesslich auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto ausgezahlt, das auf den eigenen Namen lautet. Das ist nicht Eigenheit der beiden Anbieter, sondern Vorgabe der Verordnung zum Geldspielgesetz: Gewinne und Guthaben sind nur auf ein Zahlungskonto im Namen des Spielenden auszuzahlen. Anonyme Auszahlungen, Kryptowährungen und ausländische E-Wallets sind damit ausgeschlossen.

Die Konsequenz: Wer in der Schweiz wettet und auf ecoPayz setzt, verlässt zwangsläufig den bewilligten Markt und spielt bei einem ausländischen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung. Wer bei Swisslos oder Loterie Romande spielt, kann ecoPayz nicht nutzen und braucht es auch nicht, weil die Abläufe über die eigenen Wallets und Schweizer Konten funktionieren.

Wettanbieter mit ecoPayz: Wer akzeptiert das Wallet wirklich

Marke Schweizer Bewilligung Veranstalter / Bewilligungsgrundlage
Swisslos Sporttip Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft (Basel); eines der zwei bewilligten Organe für Sportwetten in der Schweiz
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande); eines der zwei bewilligten Organe für Sportwetten in der Schweiz

Die Tabelle zeigt die Sachlage kompakt: Genau zwei Anbieter haben in der Schweiz eine Bewilligung, Swisslos mit Sporttip und Loterie Romande mit Jouez Sport. Beide akzeptieren ecoPayz nicht, weil das Geldspielgesetz Auszahlungen auf ein Konto im eigenen Namen verlangt und ecoPayz in der Schweiz nicht als zahlungsverkehrsberechtigter Anbieter für Gewinne anerkannt ist. Wer trotzdem mit ecoPayz einzahlen will, landet bei ausländischen Anbietern, die hier nicht aufgeführt werden, weil sie keine Schweizer Bewilligung haben. Das Geld auf ecoPayz ist dann ausserhalb der Schweizer Aufsicht, die Sperrliste greift nicht zugunsten des Spielers, und Gewinne unterliegen je nach Kanton anderen Steuerregeln, etwa der Thurgauer Praxis, Gewinne aus ausländischen Grossspielen ohne Freibetrag als Einkommen zu versteuern.

Schweizer Bewilligung und warum sie den Unterschied macht

Sportwetten ohne Verifizierung laufen über Seiten ohne Schweizer Bewilligung. ecoPayz ändert daran nichts. Ein Zahlungsdienst im Ausland ist keine Bewilligung, und wer mit ecoPayz einzahlt, hat darum noch lange keinen Schweizer Schutz.

Die Rechtslage lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen. Online-Sportwetten sind in der Schweiz Grossspiele und fallen unter das Geldspielgesetz. Die Aufsicht liegt bei der Gespa, der interkantonalen Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern, nicht bei der ESBK, die nur Casinos beaufsichtigt. Eine Bewilligung braucht zwei Teile: eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung pro Spiel. Der Geltungsbereich ist klar auf die Schweiz beschränkt. Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Sportwetten auf zwei begrenzt: Swisslos und Loterie Romande. Ein dritter Schweizer Anbieter existiert nicht, und es wird auch keiner bewilligt.

Welche Wetten erlaubt sind, steht in der Bewilligung. Die Gespa führt eine Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wetttypen, datiert auf den 10.09.2026. Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen sind nicht erlaubt. Frauenwettbewerbe sind nur erlaubt, wenn sie auf der Liste stehen. Ecken- und Kartenwetten sind ebenso wenig auf der Liste zu finden wie ein Esport-Bereich. Livewetten sind erlaubt, vor Spielbeginn und live, wenn der Veranstalter eine entsprechende Bewilligung hat. Cash-Out ist regulatorisch nicht festgelegt; die Regeln dazu macht jeder Veranstalter selbst.

Der Spielerschutz ist Teil der Bewilligung. Wer mitmachen will, muss volljährig sein und Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet des jeweiligen Veranstalters haben. Pro Person ist nur ein Konto erlaubt, und die Identität wird gegen Ausweis und Adressdatenbanken geprüft. Limiten setzt der Spielende selbst: Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage, Obergrenze bei Swisslos CHF 9’999, bei unter 21-Jährigen CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden, obwohl das Gesetz nur 24 Stunden vorsieht. Zusätzlich gibt es eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage. Einen festen gesetzlichen Einzahlungsdeckel gibt es nicht.

Wer sich selbst sperren will, kann das produktbezogen für 1 bis 180 Tage tun, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird im schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos inklusive Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Eine selbstgewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden. Gesperrte oder minderjährige Spielende haben keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne.

Die Werberegeln sind streng. Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und nicht Minderjährige oder gesperrte Personen ansprechen. Werbung für in der Schweiz nicht bewilligte Geldspiele ist verboten und wird mit einer Busse bis CHF 500’000 bestraft. Gratisguthaben und ähnliche Aktionen brauchen die vorherige Zustimmung der Gespa. Wer einen Bonus bewirbt, der in der Schweiz gar nicht bewilligt ist, bewegt sich am Rand der Legalität, egal, ob das aus eigener Werbeabteilung oder über eine ausländische Plattform geschieht.

Im Ergebnis gilt: Die Schweizer Bewilligung schützt, aber sie schränkt auch ein. Wer bei einem der zwei bewilligten Anbieter spielt, hat ein verifiziertes Konto, ein eigenes Wallet mit klaren Limiten, Zugang zum schweizweiten Sperrregister und Gewinne, die auf das eigene Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto überwiesen werden. Wer auf ecoPayz besteht, gibt diesen Schutz ab.

Selbstkontrolle, wenn das Wallet vom Konto trennt

Wer mit ecoPayz wettet, hat das Wettguthaben nicht auf dem Bankkonto. Das ist der Hauptvorteil, aber auch ein Risiko. Weil das Geld nicht im täglichen Kontosaldo auftaucht, geht der Überblick schneller verloren. Wer drei Einzahlungen à 200 € macht und das Wallet nicht im Blick behält, hat plötzlich 600 € an Verlusten, ohne dass es auf dem Konto sichtbar wird.

Bei den Schweizer Anbietern ist das anders geregelt. Swisslos und Loterie Romande führen eigene Wallets, die maximal CHF 9’999 halten und in 30 Tagen höchstens CHF 10’000 einzahlen lassen. Der Mindestkauf liegt bei CHF 20. Beide Anbieter verlangen vor dem Spiel Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage, und beide bieten eine optionale Einzahlungslimite für 30 Tage. Wer mit dem Spielen aufhören will, kann sich produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren oder eine unbefristete Spielsperre im Register eintragen lassen. Die Sperre gilt kantonsübergreifend und auch für Online-Casinos in Liechtenstein.

Wer ecoPayz nutzt, sollte sich diese Strukturen selbst schaffen. Drei einfache Bausteine helfen:

Ein festes Monatsbudget. Wer nicht mehr als 200 € pro Monat einsetzen will, zahlt diesen Betrag einmalig ein und lässt die Karte danach leer. Mehrfacheinzahlungen im selben Monat haben denselben Effekt wie ein fehlender Überblick.

Eine Erinnerung an die Inaktivitätsgebühr. Wer das Konto nicht regelmässig nutzt, zahlt ab dem ersten Jahrestag 15 € pro Jahr, bei einem Restguthaben bis 15 € wird das ganze Guthaben einbehalten.

Die Auszahlungsfrist im Blick. Wer das Wallet-Konto schliesst, sollte das Restguthaben innerhalb eines Jahres auszahlen lassen. Danach kostet die Auszahlung 50 €.

Spielschutz funktioniert in der Schweiz nur bei den bewilligten Anbietern. Bei ausländischen ecoPayz-Wettanbietern gibt es keinen Zugang zum Schweizer Sperrregister. Wer sich selbst sperren lassen will, kann das nur direkt beim Anbieter versuchen, mit ungewissem Erfolg. Für Spielerinnen und Spieler mit ernsthafter Suchtproblematik bleibt der Weg zu den bewilligten Anbietern, die ihre Sperre ins Schweizer Register eintragen und über die Kantonsgrenzen hinweg wirken lassen.

Swisslos Sporttip

Swisslos betreibt Sporttip als alleiniges Online-Sportwettenangebot für die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein. Die SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel organisiert die Wetten gestützt auf die interkantonale Vereinbarung von 2019 und unter Aufsicht der Gespa. Verkaufsstellen gibt es in allen Kantonen des Vertragsgebiets, online ist das Angebot auf Swisslos direkt verfügbar.

Sporttip akzeptiert ecoPayz nicht. Einzahlungen laufen über das Swisslos-Wallet, das mit PostFinance Pay, Einzahlungsschein und ähnlichen Zahlungsarten aufgeladen wird. Gewinne werden ausschliesslich auf Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonten überwiesen. Wetten sind ab CHF 1 Mindesteinsatz möglich, der Höchsteinsatz liegt bei CHF 1’000 für Einzel- und Kombinationswetten, CHF 10’000 für Systemwetten. Swisslos kann die Limiten jederzeit und ohne Angabe von Gründen anpassen.

Vor der ersten Teilnahme verlangt Swisslos Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage mit einer Obergrenze von CHF 9’999, bei unter 21-Jährigen CHF 1’000. Eine Selbstsperre ist für 1 bis 180 Tage möglich, und wer sich länger sperren lassen will, wird im schweizweiten Register eingetragen. Identitätsprüfung erfolgt über die Ausweis- und Adressdatenbanken, eine einmalige Registrierung pro Person reicht. Sporttip-Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Swisslos-Zwecks. Cash-Out gibt es bei Sporttip für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Pro Markt besteht keine Garantie auf Cash-Out.

Das Angebot ist beschränkt auf die Liste der bewilligten Sportarten und Wetttypen. Quotenboosts und ähnliche Aktionen brauchen die vorherige Zustimmung der Gespa, was sie selten und klein hält. Wer Wert auf eine breite Quotenabdeckung mit Ecken-, Karten- oder Langzeitwetten legt, wird bei einem Schweizer Anbieter nicht fündig. Wer Wert auf Schweizer Bewilligung, eigene Limiten, Sperrregister und Auszahlung auf das eigene Bankkonto legt, ist hier richtig.

Loterie Romande Jouez Sport

Die Loterie Romande führt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Sie hat 2’350 Verkaufsstellen und beschäftigt 221 Mitarbeitende; Sitz ist Lausanne, Avenue de Provence 14. Auch sie ist bewilligt nach Geldspielgesetz und untersteht der Gespa.

Jouez Sport akzeptiert ecoPayz ebenfalls nicht. Einzahlungen laufen über das eigene Spielerkonto. Wie bei Swisslos gibt es eine Einzahlungslimite von CHF 10’000 pro 30 Tage und ein maximales Wallet-Guthaben von CHF 10’000. Gewinne bis CHF 1’000 netto werden direkt dem Wallet gutgeschrieben, Gewinne darüber auf die angegebene IBAN überwiesen. Gratisspielguthaben aus Aktionen ist nicht auszahlbar. Eine weitere Möglichkeit sind Prepaid-Tickets «Pre-pay Loterie Romande» zu CHF 20, CHF 50, CHF 100 oder CHF 200, die ein Jahr gültig sind und in einem Betrag dem Wallet gutgeschrieben werden.

Wer in der Westschweiz wettet, muss volljährig sein und im Vertragsgebiet wohnen. Pro Person ist nur ein Konto erlaubt, die Identitätsprüfung verlangt Ausweiskopie auf Vorder- und Rückseite, in besonderen Fällen zusätzlich einen Wohnsitznachweis, der nicht älter als 4 Monate ist. Die Aktion «JouezSport – Patinoires et Stades» der Loterie Romande lief vom 17. Dezember 2025 bis 10. März 2026 an sieben Aktionstagen. Wer innert sieben Tagen den in den National-League-Stadien verbreiteten Code im verifizierten Konto eingab, erhielt CHF 10 Spielguthaben, insgesamt 7’000 Stück, 30 Tage gültig, nicht auszahlbar. Solche Boni sind selten und immer bewilligungspflichtig.

Wettscheine bis CHF 200 Gewinn oder Einsatz-Rückerstattung können in jeder Verkauftsstelle eingelöst werden, bei genügend Bargeld bis maximal CHF 2’000. Wer auf Quotenboosts und risikoreiche Märkte aus ist, ist hier fehl am Platz. Wer auf eine Schweizer Bewilligung mit klaren Regeln, einem funktionierenden Sperrregister und Gewinnen auf das eigene Westschweizer Konto Wert legt, ist gut bedient.

Häufige Fragen

Wer steckt hinter ecoPayz?

EcoPayz Georgia LLC mit Sitz an der Avtomshenebeli Street Nr. 88 in Kutaisi, Georgien, eingetragen unter der Firmennummer 406318916. Reguliert wird die Firma von der Kutaisi Hualing Free Industrial Zone unter der Lizenznummer 0110/481.

Welche Gebühren erhebt ecoPayz für Währungsumrechnung und Inaktivität?

Die Währungsumrechnung kostet in beiden Kontostufen Classic und Silver 5,00 %. Für die Inaktivität werden bei einem Guthaben bis 15 € nach einem Jahr ohne Login und Transaktion das ganze Guthaben einbehalten; bei einem Guthaben über 15 € ab dem ersten Jahrestag 15 € pro Jahr.

Was kostet die Auszahlung des ecoPayz-Guthabens nach Beendigung der Kontobeziehung?

Innerhalb eines Jahres nach Beendigung der Kontobeziehung ist die Auszahlung kostenlos. Wer sich später als ein Jahr nach Schliessung meldet, zahlt 50 € für die Auszahlung.

Wohin zahlen Swisslos Gewinne aus, auf ein E-Wallet oder auf ein Konto?

Swisslos zahlt ausschliesslich auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto aus, das auf den eigenen Namen lautet. Innerhalb von 365 Tagen sind zwei Auszahlungen gratis, ab der dritten kann eine Kommission von 3 % anfallen. E-Wallets wie ecoPayz werden nicht akzeptiert, weil die Verordnung zum Geldspielgesetz Gewinne nur auf ein Konto im Namen des Spielenden erlaubt.

Weshalb sind Wetten ohne Verifizierung mit E-Wallets riskant?

Ausländische Wettanbieter ohne Schweizer Bewilligung akzeptieren ecoPayz, unterliegen aber keiner Schweizer Aufsicht. Im Streitfall gibt es keine Schweizer Anlaufstelle, kein Sperrregister und keinen Schutz der Gelder. Strafrechtlich macht sich der Anbieter strafbar, der Spieler wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter beschlagnahmt werden. Ausserdem verlangt die Schweizer Aufsicht für seriöses Spielen einen verifizierten Account mit selbst gesetzten Limiten, was bei ausländischen Anbietern nicht greift.

Was bedeutet die Währungsumrechnung bei Einzahlungen in Franken und Wetten in Euro?

ecoPayz rechnet Beträge zum Mittelkurs um und verlangt 5,00 % Gebühr auf den umgerechneten Betrag. Wer 200 CHF einzahlt und auf einem Konto in Euro wettet, verliert rund 10 CHF an Gebühr, bevor die Quote greift. Bei Gewinnauszahlungen in Franken fällt die Gebühr erneut an. Bei den Schweizer Anbietern fällt diese Gebühr nicht an, weil Ein- und Auszahlung in Franken laufen und das Konto kein Wechselkursrisiko trägt.

Inhalt erstellt vom Team «Quoten Rechner Info»